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Das perfekte Homegym


Ein eigenes Gym für dich ganz alleine, das klingt für viele nicht erst seit der aktuellen Krise verlockend. Gleichzeitig denken nicht wenige mit Grausen an wacklige Multifunktionstürme, die nicht selten in den hinteren Ecken des Kellers von Verwandten verstauben. Wenn schon ein Homegym, dann richtig, oder? Pauschal kann man diese Frage sicher nicht beantworten. Entscheidend ist, welchen Zweck das Homegym erfüllen soll und natürlich auch, welche räumlichen und finanziellen Möglichkeiten bereitstehen. Folgend haben wir zwei mögliche Alternativen ausgearbeitet.

Variante 1: Die Notlösung

Diese Variante bietet sich für all diejenigen an, die entweder nur die aktuelle Schließung der Studios überbrücken wollen, bzw. eine Alternative haben möchten, wenn sie es mal nicht ins Gym schaffen und vor allem über ein begrenztes räumliches und finanzielles Budget verfügen. Denn schon mit einem überschaubaren Betrag lässt sich ein Equipment zusammenstellen, mit dem man zumindest vorübergehend zu Hause trainieren kann. An erster Stelle sollte hier ein Schlingentrainer stehen. Dieser bietet bei minimalem Platzaufwand eine Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten und erhöht die Übungsauswahl im Bereich des Körpergewichtstrainings massiv. Mehr als eine Zimmertür und dahinter ein wenig frei Fläche braucht es nicht, um den Schlingentrainer einzusetzen. Kostenseitig gibt es dabei eine recht breite Range von Angeboten deutlich unter 50 Euro bis hin zum Profi-Paket des wohl bekanntesten Anbieters TRX für mehrere Hundert Euro. Für eine Übergangslösung werden vermutlich auch günstige Angebote ausreichend sein, wer jedoch langfristig Spaß an seinem Schlingentrainer haben möchte, sollte durchaus ein paar Euro mehr in die Hand nehmen. Großer Vorteil: Da das Trainingsgerät leicht ist und kaum Platz wegnimmt, kann man es auch problemlos überall mit hinnehmen. Gerade für kleinere Muskelgruppen sind Tubes, also Widerstandsbänder eine gute und vor allem kostengünstige Lösung. Sie bieten zwar nicht die Übungsvielfalt eines Schlingentrainers, kosten dafür aber auch deutlich weniger und sind ebenfalls äußerst platzsparend. Wer nicht rein auf Körpergewichtsübungen und Bänder setzen möchte, dem sei ein Set Kettlebells angeraten. Diese Kugelhanteln lassen sich äußerst vielfältig einsetzen und nehmen ebenfalls kaum Platz weg. Daher sind sie für die Variante 1 der klassichen Kurzhantel sicherlich vorzuziehen. Um effektiv mit Kettlebells trainieren zu können, braucht man jedoch mehrere Gewichtsstufen. Zwei verschiedene Kugelhanteln sollten es mindestens sein, drei bis vier sind zu empfehlen. Beim Gewicht der Kettlebells kommt es natürlich auf das aktuelle Leistungsniveau an. Während Frauen, die gerade erst mit dem Training beginnen, kaum mehr als 6 bis 10 Kilogramm brauchen dürften, sollten fortgeschrittene Männer durchaus auf Varianten jenseits der 20 Kilogramm setzen. Vorteilhaft sind solche Kugeln, die ummanteln sind, da dadurch der Fußboden geschont und die Lautstärke beim Aufsetzen deutlich verringert wird. Mit diesen drei Trainingsgeräten lässt sich schon einiges anfangen und die Schließung der Studios derzeit sicherlich gut überstehen. Wer jedoch plant, dem Gym dauerhaft den Rücken zu kehren, der braucht schon ein etwas breiteres Angebot an Trainingsmöglichkeiten.

Variante 2: Die Alternative zum Fitnessstudio

Die wichtigste Voraussetzung für ein richtiges Homegym ist natürlich ausreichend Platz. Eine leerstehende Garage oder ein Kellerraum sind ideal, aber natürlich gehen auch andere Räume. Jedoch sollte man gerade in höheren Stockwerken die Gewichtsbelastung berücksichtigen und bedenken, dass die Nachbarn in der Etage darunter es wenig lustig finden werden, wenn über ihnen ständig die Decke wackelt, wenn die Langhantel abgesetzt wird. Aber egal wo du dein Homegym planst, an den Bodenschutz solltest du grundsätzlich denken. Je nach Fläche können alleine dafür schon ein paar Hundert Euro draufgehen. Zur Schonung des Materials und der Nerven aller Beteiligten ist diese Investition aber dennoch dringend anzuraten. Aber zum Trainingsgerät. Prinzipiell bieten sich alle Empfehlungen aus der Variante 1 auch für das vollausgestattete Homegym an, da sie die Trainingsvielfalt bei minimalem Platzaufwand doch deutlich steigern. Darüber hinaus braucht es aber natürlich doch noch etwas mehr Equipment. Zunächst einmal ist da sicherlich ein Langhantelset zu nennen. Hier sollte man gleich zu Beginn entscheiden, ob man es bei der günstigeren 30mm Bohrung belässt oder doch auf die deutlich robustere, aber auch kostspieligere 50mm Bohrung setzt. Wer plant, jenseits der 100 Kilogramm zu beugen oder heben, dem sei dringend die letztgenannte Lösung ans Herz gelegt, da fast alle 30mm-Stangen dabei an ihr Limit kommen. Und dann gilt: Wer billig kauft, kauft meist doppelt. Es macht also in den meisten Fällen Sinn, sich früh auf die kostspieligere Variante einzulassen und diese konsequent auszubauen, sei es mit SZ-Hantelstangen oder eben weiteren Gewichtsscheiben. Bei letzteren ist natürlich das Leistungsniveau erneut ausschlaggebend dafür, wieviel Gewicht benötigt wird. Um eine gewisse Vielfalt im Training zu ermöglichen, ist es wichtig, von kleinen 1,25er oder gar 0,5er Scheiben bis hin zur 20er oder gar 25er Scheibe eine Auswahl zu haben. Eine Gesamtlast von 250 Kilogramm sollte es für den Anfang schon sein, bei sehr fortgeschrittenen Trainierenden entsprechend mehr. Dabei sind gummierte Scheiben natürlich erneut deutlich schonender für Boden und die Nerven aller Hausbewohner. Anzumerken ist zudem, dass es auch bei den 50er Stangen gravierende Qualitätsunterschiede gibt. Normalsterbliche brauchen sicherlich keine Wettkampfstangen aus dem Powerlifting mit einer Belastbarkeit bis an die 500 Kilogramm, aber Billigstangen neigen dazu, schon bei Belastungen von 100 Kilogramm und weniger enorm durchzubiegen. Als nächstes steht ein Kurzhantelset auf dem Einkaufszettel. Hierbei macht es natürlich Sinn, auf die gleiche Bohrung zu setzen wie bei der Langhantel, um Mehrfachkäufe von Gewichten zu vermeiden. Am günstigsten ist die Lösung, zwei Stangen zu kaufen und diese je nach Bedarf mit Gewicht zu beladen, bequemer aber deutlich kostspieliger sind Sets mit verschiedenen vorgeschraubten Gewichtsstufen. Um Ordnung zu halten und die notwendigen Scheiben und Hantelstangen schnell zu finden, sind passende Ablagen zu empfehlen. Ein Muss sind diese aber nicht. Je nach handwerklichem Geschick lässt sich aber mit kleinem Budget selbst etwas zaubern. Da im Homegym zumeist alleine trainiert wird, ist ein Half oder Full Rack zu empfehlen, da ihr hier mit den Sicherheitsstreben schwere Verletzungen verhindern könnt. Häufig lassen sich an das Rack auch noch eine Klimmzugstange und Dipsholme anbringen. Eine höhenverstellbare Hantelbank ergänzt das Rack. Mit dieser Ausstattung hast du im Grunde zunächst einmal alles, was es für ein anständiges Training braucht. Darüber hinaus empfehlenswert ist sicherlich ein variabel einstellbarer Kabelturm, der unter anderem Ruder- und Latzugvarianten erlaubt nebst passender Griffe. Hier muss die Reise natürlich längst nicht zu Ende sein. Wer ausreichend Platz hat, kann sein Homegym mit nahezu jeder denkbaren Maschine ausstatten, angefangen von einer Beinpresse bis hin zu drei verschiedenen Varianten der Chestpress. Notwendig ist das aber sicherlich nicht. Vor allem sollte man bei allem Enthusiasmus die räumlichen Möglichkeiten nicht überschätzen. Gerade Maschinen sind häufig sehr sperrig und auch schwer und lassen sich oft nicht wirklich gut auseinandernehmen. Du wärst nicht der erste Besitzer eines Homegyms, der feststellen muss, dass er die neu erworbene Beinpresse gar nicht in seinen Trainingsraum bekommt, ohne Wände einzureißen. Auch sollte immer eine ausreichende Bewegungsfreiheit im Trainingsraum gewährleistet sein, schon aus Sicherheitsgründen.

Die Kostenfrage

Während man Variante 1 schon für gut 100 Euro darstellen kann, wird ein richtiger Trainingsraum natürlich deutlich kostspieliger. Aber es gibt Möglichkeiten, zu sparen. Gerade bei Hantelscheiben und -bänken lohnt es sich, nach gebrauchten Alternativen Ausschau zu halten. Nicht selten erhält man so Studioqualität günstiger als neuwertige Endkundenqualität. Wen die Gebrauchsspuren stören, der kann mit etwas Farbe kostengünstig für optische Auffrischung sorgen. Gute Anlaufstellen für gebrauchte Studiogeräte findet man im Web, wobei man dabei schnell sein und stets die Augen offen halten sollte, denn gute Angebote sind meist schnell weg. In Summe muss man auf jeden Fall mit rund 2.000 Euro für eine einfache Ausstattung rechnen, im Zweifel eher mit dem Doppelten. Für diese Summe kann man einige Jahre im örtlichen Fitnessstudio, insbesondere bei Discountern trainieren und die doch stets vorhandene höhere Gerätevielfalt genießen.

Vor- und Nachteile

Kostenseitig ist ein richtiges Homegym eine Investition, die sich – wenn überhaupt – erst nach einigen Jahren auszahlt. Durch die Abnutzung der Geräte ist nicht von einem hohen Werterhalt auszugehen, zudem legen die meisten Homegymbesitzer doch zunehmend ein gewisses Messiverhalten an den Tag und rüsten ihren Trainingsraum immer weiter auf. Wer also mit dem Homegym sparen will, der wird sicherlich enttäuscht werden. Auch wird in fast allen Fällen das Training doch immer eingeschränkter sein als in einem gut ausgestatteten Fitnessstudio. Hier ist die entscheidende Frage, ob man denn diese Vielfalt wirklich braucht. Vier verschiedene Beinbeuger mögen nett sein, notwendig sind sie sicher nicht. Schwerer wiegen dürfte da eher der Faktor soziale Kontakte. Für die meisten ist das Gym ja nicht nur eine Trainingsstätte sondern auch ein Raum für soziale Kontakte. Diese fallen im Homegym weitgehend weg, sofern man nicht regelmäßig mit einem Trainingspartner oder Freunden trainiert. Inwiefern das für dich Vor- oder Nachteil ist, musst natürlich du entscheiden. Sich mit einem Freund gemeinsam einen Trainingsraum einzurichten, spart natürlich Kosten, hat aber auch ein Risiko. Verkracht ihr euch, steht ihr vor dem gleichen Dilemma wie viele Menschen am Ende einer Ehe. Ein solcher Schritt will also gut überlegt sein. Großer Vorteil des eigenen Gyms ist natürlich, dass man zeitlich völlig ungebunden trainieren kann. Auch entfallen Anfahrtswege, was nicht selten eine erhebliche Zeitersparnis bedeutet. Plus: Komplette individuelle Freiheit. Du entscheidest, welche Musik läuft, kein Anstehen an bestimmten Geräten. Dein Gym ist wirklich dein Castle.

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